Tankeinfüllstutzen mit Kraftstofftank

 

Auf den beiden Bildern ist ein Tank-Einfüllstutzen zu sehen. Bei dieser Fügetechnik sind die Betriebsbelastungen durch auftretende Schwingungen während der Fahrt zu berücksichtigen. Bestehen die zu verbindenden Teile aus verzinkten Stahlblechen, kann das Hartlot BrazeTec 60/40 bei einer Arbeitstemperatur von ca. 900 °C verwendet werden.
Die Lötung kann im Gasfluxverfahren durchgeführt werden.

Dabei werden gasförmige Flussmittel, die sich meist aus flüchtigen Flüssigkeitsgemischen entwickeln, beim Löten mit der Brennerflamme angewandt. Der Brenngasstrom wird bei diesem Verfahren durch das flüchtige Flüssigkeitsgemisch geleitet und reichert sich dabei mit Flussmittel an. Die innerhalb der sich dabei grün färbenden Flamme austretenden Borverbindungen spalten sich in Borsäure, die auf dem erhitzten Werkstoff flüssig niedergeschlagen wird. Der dabei entstehende Überzug schützt bei gleichzeitiger chemischer Zerstörung der vorhandenen Oxidhaut des Metalls die Metalloberfläche vor Oxidation durch den Luftsauerstoff. Das Benetzen und Binden des flüssigen Lotes wird dadurch auf der oxidfreien Metallfläche ermöglicht.

Besteht der Kraftstofftank und der Einfüllstutzen aus unlegiertem Stahlblech, empfehlen wir das Hartlot BrazeTec 5600 mit einer Arbeitstemperatur von 650 °C. Bei normaler Flammlötung kann das Flussmittel BrazeTec h aufgebracht werden. Die Flussmittelreste sind wegen der hohen Korrosivität unbedingt zu entfernen.

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